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Auf dieser Seite finden Sie ältere Rezensionen und Berichte von den Jahren 2005 – 2009:
 

 

05./06.12.2009

Konzertreise Angola, Luanda

Die Zeitung Vida vom 11.12.2009

25.11.2009

Trier

Am 26.11.2009 schreibt der Triersche Volksfreund: “Ein musikalisches Kleinod: das Arirang Quintett im Palais”
“(…) Für die Musiker galt, wie man es bei der Villa gewohnt ist, dass sie mit exzellenter Qualität zu überzeugen wussten.
(…) Schon allein der zweite Teil des Abends reichte aus, das Konzert als eine wahre Bereicherung für jeden Freund der klassischen Musik
zu bezeichnen. Hier gab es zuerst das Quintett F-Dur des gebürtigen Tschechen Josef Miroslav Weber. Die durchgängige Heiterkeit des meisterlich
vorgetragenen Werkes, die geforderte und erbrachte subtile Farbgebung der einzelnen Sätze führten dazu, dass dieses Opus zu einem Erlebnis
wurde. Gleiches galt für das Quintett, Opus 34, des Norwegers Johan Kvandal aus dem Jahre 1971. Sehr tonal, ohne den Zeitgeist zu leugnen, von
romantischem Geist zeitgemäß geprägt barg es viel Spannung, Emotion und Nachdenklichkeit.”

15.11.2009

Jülicher Schloßkonzerte

In der Jülicher Zeitung vom 20.11.2009 ist zu lesen:
“Mit zwei ausgefallenen Werken stellte sich das Bläserquintett “Ariang” vor.
Die Bedenken, in Jülich solch schwere Kost zu servieren, zerstreuten sich bald, denn das Publikum war äußerst interessiert und ging begeistert mit.
Durch persönliche Kontakte gelangte das Ensemble an die Partitur des „Quintett for winds“ des norwegischen Komponisten Johann Kvandal (1919-1999). Seine
Witwe übergab diese bei einer Konzertreise in Oslo den Musikern.
(…)
Weitaus experimenteller klang das Stück „Hekan I“ von José Maria Sánchez-Verdú, ein Auftragswerk, das dem Quintett gewidmet ist und im Jahr 2008 uraufgeführt
wurde. Der Bitte, dieses Musikstück wie eine Meditation auf sich wirken zu lassen, kam das Publikum nach.
(…)
Das Ensemble beeindruckte durch die mutige Auswahl der Werke, ein perfektes Zusammenspiel und interessante musikalische Interpretation. Das Publikum
war begeistert und sparte nicht an Applaus.”

02.-05.10.2009

Konzerttournee Kuwait

Al Jarida
 

Al Seyassah vom 04. Oktober 2009.
 

Die Arab Times schreibt am 01.10.2009:
“Germany’s Arirang Quintett to perform at AUK”
“Organized by the German Embassy and the AUK Visual Performing Arts Program (AUK – American University of Kuwait) … Arirang Quintet’s master class a few days before the concert especially welcomes students, as the quintet will offer coaching and answer questions from the musical audience.

‘I am very happy that we could attract such talent to Kuwait’ says the German Ambassador to Kuwait, Dr. Michael Worbs.

Dr. Lisa Urkevich, energized by the community interest already generated for the event noted, ‘The Arirang Quintet’s master class provides a wonderful opportunity for both our Universitys students as well as younger students to experience musicianship at its finest. Of course, the subsequent concert is greatly anticipated, since the ensemble is well known for their stellar performance.'”
 

> Weitere Bilder und ein Bericht über den Kuwait-Aufenthalt des Arirang-Quintetts auf den Seiten der American University of Kuwait
 

30.6.-11.7.2009

Festival Aix-en-Provence

Das Arirang-Quintett war eines der jungen, professionellen Ensembles, die 2009 von der Akademie für Kammermusik auf das Festival von Aix-en-Provence eingeladen wurden. Video-Mitschnitte der Konzerte des Arirang-Quintetts und anderer Künstler wurden auf ARTE Live Web veröffentlicht und können hier angesehen werden. Das Arirang-Quintett ist jeweils am Ende der Filme zu sehen.

> Der Link zum Original-Video auf: liveweb.arte.tv.
 

> Der Link zum Original-Video auf: liveweb.arte.tv.
 

> Der Link zum Original-Video auf: liveweb.arte.tv.
 

17.05.2009

Springe

In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 19.05.2009 ist zu lesen: “Musiker schwelgen in lyrischen Tönen”
“(…) Die Preisträger der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler zeigten in der von Joachim Linckelmann bearbeiteten Ouvertüre
zu Mozarts Zauberflöte eindrucksvoll, dass es einer sparsamen Besetzung keineswegs an spannungsreichen Momenten mangeln muss.
Auch der Schnelldurchlauf durch Carl Maria von Webers Freischütz überzeugte mit Farbigkeit sowie einem großen Klangspektrum zwischen
sinfonischem Gestus und kammermusikalischer Noblesse.
Zu einer kleinen Überraschung geriet die einzige Originalkomposition des Abends, August Klughardts Quintett C-Dur. Das Arirang-Quintett
eröffnete die Komposition des 1901 gestorbenen Kapellmeisters lebendig und beschwingt, schwelgte geschmackvoll in lyrischen Tönen im
Andante grazioso und spielte wie unter Starkstrom im Finale Allegro molto vivace.
(…)
Es gab viel Applaus für viel gute Musik.”

Am 20.05.2009 schreibt die Neue Deister Zeitung:
“Viel Applaus ernteten die Musiker des Quintetts “Arirang” für ihre Darbietung beim Jagdschlosskonzert. Die Bläsergruppe hatte eine
gelungene Mischung klassischer Werke mit nach Springe gebracht und entließ nach eineinhalb Stunden musikalischer Präsentation der
Extraklasse ein restlos begeistertes Publikum aus dem Kaisersaal.
(…)
Die Zuhörer im Jagdschloss störte die unvorhergesehene Programmänderung nicht – zu beeindruckend war die Darbietung der kurzfristig
zusammengestellten Formation, die wie ein jahrelang eingespieltes Team für höchsten musikalischen Genuss sorgte. Am Ende hatte Karin
Müller-Rothe (Vorsitzende des veranstaltenden Kulturkreises Springe – Anm. d. R.) doch recht behalten, als sie sich vor Konzertbeginn
etwas verlegen ans Publikum richtete: “Wer heute zuhause geblieben ist, wird etwas Großartiges verpassen.””

15.05.2009

Stralsund

Die Ostseezeitung vom 19.05.2009 schreibt:
“(…) Zu Gast war das Arirang-Quintett, das den koreanischer Folklore entnommenen Begriff des nur “gemeinschaftlich” Möglichen
(arirang) als Motto gemeinsamen Musizierens gewählt hat – und dies in schönster Weise dann auch demonstrierte.
Wo schon ist solche Zielstellung sinnvoller und notwendiger als im Ensemblemusizieren?!
(…)
Ansonsten garantierten die schon eindrucksvollen künstlerischen Biografien der fünf Protagonisten ein Musizieren auf hohem Niveau.
(…)
Was Arirang hier vorstellte, schien geglückt, war klanglich attraktiv – und im besten Sinne unterhaltsam.”

27.04.2009

Koblenz

Am 30.04.2009 schreibt die Rhein-Zeitung: “Arirang-Bläserquintett mit Dynamik und Eleganz”
“(…)”Metallaxis”, die Bezeichnung einer Schmetterlingsart und ein Begriff, der im Englischen für Metamorphose und Veränderung,
aber auch für Symmetrie steht. Zu den “Metallaxis” verfallenen Künstlern zählt der zypriotische Komponist Evis Sammoutis, dessen
gleichnamiges Werk jetzt das Arirang-Bläserquintett im Kleinen Saal der Rhein-Mosel-Halle aufführte – zum Saisonabschluss der Koblenzer
Kammerkonzerte.
(…)
Die Arirangs setzen dies präzise, vor allem aber mit einer Dynamik um, die das Werk zum Höhepunkt des Abends macht und diesen vor dem
latent drohenden Ertrinken in einem Übermaß an spät- oder neoromantischem Gefühl bewahrt.
(…)
Eleganz, Flexibilität, Gefühl: All das, was Kritiker dem Flötisten Taffanel, dem Vater des modernen französischen Flötenspiels,
attestierten, könnte man auch an der Interpretation seines “Quintette” durch die Arirangs loben. Dazu die Warmherzigkeit des Gesangs,
zu dem sich die fünf Instrumente besonders im Andante finden. Ein- und Wohlklang nahezu pur, mit allen (siehe oben) Nebenwirkungen.”

22.03.2009

Aschaffenburg

Im Main Echo vom 24.03.2009 ist zu lesen: “Bestechend klare Klangskizzen – Arirang-Quintett glänzt mit Bearbeitungen von Avantgarde und Klassik
in der Aschaffenburger Musikschule”
“Einen Glücksgriff hat der Rotary-Club Aschaffenburg mit der Verpflichtung des Arirang-Bläserquintetts für sein Benefizkonzert in der Muikschule getan.
Das Publikum war hingerissen vom brillanten Spiel der Berliner Musiker, die zur Bundesauswahl “Konzerte junger Künstler des deutschen Musikrats” zählen.
(…) Astor Piazollas “L’histoire du tango”. (…) Es war ein Genuss, die musikalischen Bilder nachzuvollziehen, mit denen der Vater des Tango Nuevo
durch acht Jahrzehnte führt. (…)Für den tosenden Schlussapplaus bedankt sich das Ensemble mit einem zauberhaften Tango aus “Five Easy Dances” von
Denes Agay.
Das Arirang-Quintett hatte zuvor mit Mozart, Beethoven und Carl Maria von Weber überzeugt, (… Die …) Auszüge aus dem “Freischütz” atmeten Naturromantik
und begannen sacht zu swingen in der Arie des Max “Durch die Wälder, durch die Auen”.
Beethovens Bläser-Oktett in Es-Dur kam ebenfalls (…) glänzend zur Geltung. Gemächlich kostete das Ensemble das duftige Allegro aus, das mit unangestrengten
Horntrillern verziert wurde. (…) Dass Bläser so etwas wie ein Pizzikato spielen können, wurde im “Menutto” deutlich, wo Arirang sich seinem Hang zum
Minimalismus hingab. Der Schluss des “Presto” ließ keine Zweifel offen: es kam Orchesterklang auf, kompromisslos, eigenwillig, stürmisch. Beethoven pur.”

20.03.2009

Oberviechtach

Der neue Tag vom 25.03.2009: “Viel Beifall für arirang-Quintett”
“Ein Volltreffer ist den “Freunden der Musik” und den Oberviechtacher “Freunden der Kunst” mit dem Gastspiel des ari·rang-Quintetts gelungen:
Die fünf Musiker aus der Bundesauswahl junger Künstler boten den zahlreichen Zuhörern im Schlosssaal einen außergewöhnlichen Ohrenschmaus.
(…) Auf Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott brachten sie im Schloss musikalische Perlen von Wolfgang Amadeus Mozart, Carl Maria von
Weber, Ludwig van Beethoven und Astor Piazzolla zu Gehör. Das Publikum quittierte die außergewöhnlich musikalische und künstlerisch hochwertige
Darbietung mit langanhaltendem Beifall.”

In der Mittelbayerischen Zeitung vom 25.03.2009 ist zu lesen:
“Mit dem Bläserquintett “arirang” präsentierten sich die “Freunde der Kunst” aus der Nachbarstadt Oberviechtach und die “Neunburger Freunde
der Musik” wieder einmal als gemeinsamer Gastgeber für fünf Solisten der Güteklasse A.
(…)
Weil von den ausgesuchten Kompositionen für diese Zusammensetzung nur wenig Originalmusik vorhanden sei, bestand das Programm durchwegs
“aus Bearbeitungen”, erstaunlicherweise das am meisten gebuchte Programm. Bereits für ihre Interpretation der Mozart-Ouvertüre KV 620 aus der
“Zauberflöte” über Pamina und Tamino, Papageno und die Königin der Nacht erhielten die fünf Interpreten viel Beifall vom fachkundigen Publikum.
(…)
Für seine sehr eigenwillige Interpretation dieses Tanzes erhielt der zeitgenössische Komponist Astor Piazolla bei seinem “Histoire du Tango” gar
Morddrohungen, aber nicht von den Zuhörern im Schlosssaal. Die belohnten im Gegenteil das Spiel der “jungen Künstler” mit rauschendem Beifall.
Nach “mehreren Vorhängen” blieben die Solisten bei ihrer Zugabe mit einem Tango der traditionellen Art bei dem Genre.”

08.03.2009

Achern, Alte Kirche Fautenbach

In den Badischen Neuesten Nachrichten vom 09.03.2009 ist zu lesen: “Ein Panorama voller Tonreinheit”
“Ohne erkennbaren Primus, mit nur angedeuteten Signalen der Verständigung, reagierten die Musiker des “Arirang”-Ensembles perfekt aufeinander
und schufen einen ungemein homogenen Klang aus Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott.
Zum Einstand wählten sie mit Mendelssohns “Scherzo” aus dem Sommernachtstraum sogleich einen Prüfstein für Zusammenspiel: Wenn die schnellen
16tel des dahinhuschenden Elfentanzes nicht genau zusammen sind, ist das Stück schon anfangs geschmissen. Bewundernswert exakt meisterte das
Arirang-Quintett (…) das kostbare Stück.
(…)Höhepunkt des Konzerts war das Arrangement der berühmten “Romeo und Julia”-Suite von Prokofjew. Die Herausforderung, ein Tanztheater mit
Riesenorchester auf das Kammermusik-Podium zu reduzieren, wurde bewältigt, weil die breite Farbenpalette der Blasinstrumente meisterhaft genutzt
wurde. In exzellenter Tonreinheit zog das Panorama aus vier Sätzen an den hellauf begeisterten Zuhörern vorbei … Wann geht schon E-Musik des
20. Jahrhunderts (eines Kontrapunkt-Virtuosen wie Prokofjew!) so ins Ohr wie beim Volkstanz-Giocoso dieses Bläser-Quintetts?
(…) Mit der Zugabe, einer feschen, kaum merklich synkopierten Swing-Parodie über Beethovens Fünfte, zeigte das Arirang-Quintett trotz aller
geforderten Atem-Anstrengung: Wir sind noch ganz frisch.”

03.03.2009

Kempen, Klosterkonzerte

Die Rheinische Post vom 05.03.2009 schreibt unter der Überschrift: “Makellose reine Intonation”
“(…) Gleich mit den einleitenden Akkorden wurde eine hervorzuhebende Qualität des “arirang-Quintetts” deutlich: die makellos reine Intonation.
Ein weiteres positives Merkmal ist die souveräne Beherrschung der Instrumente. Auch die schnellsten Partien kommen synchron und bereiten den
Musikern keine Probleme.
(…)
Faszinierend brillant schloss der Abend mit der lebhaft geforderten Zugabe ab, dem Scherzo aus dem Sommernachtstraum von Felix Mendelssohn-Bartholdy.”

02.03.2009

Varel

Am 04.03.2009 schreibt die Nordwest-Zeitung unter der Überschrift “Leichte Kost – einfach brillant. Klassische und populäre Musik bei Bläserquintett kein Widerspruch”:
“”Die Grenzen zwischen U- und E-Musik werden viel zu eng gezogen”, wies der Verein für Kunst und Wissenschaft schon in seiner Vorankündigung zu
dem Konzert hin. Popmusik ist auf jeden Fall nicht zu erwarten beim Auftritt des “Arirang-Quintetts”. Oder vielleicht doch, denn “Pop” kommt
von populär, und mit der “Zauberflöte” (Wolfgang Amadeus Mozart) und dem “Freischütz” (Carl Maria von Weber) kommen zwei der beliebtesten deutschen
Opern in Auszügen zu Gehör.
(…)
Flötist Friedrich Haberstock wies darauf hin, dass es sich um eine Bearbeitung für Bläserquintett handelte, wie alle anderen Stücke des Abends auch.
“Die Komponisten des heutigen Abends haben nichts für unsere Besetzung geschrieben, bei der Zusammenstellung dieses Programms haben wir daher aus der
Not eine Tugend gemacht und präsentieren ausschließlich Bearbeitungen.”
Das “Arirang-Quintett” meistert die Aufgabe bravourös. (…)
Das gilt auch für die letzte Komposition des Abends, Astor Piazollas “Histolre du Tango”, eigentlich für Gitarre und Flöte komponiert. Ausdrucksvoll
interpretierte das arirang-Quintett die vier sehr unterschiedlichen Sätze. Das Konfliktpotential zwischen Unterhaltungsmusik und Kunst hat kaum jemand
so stark durchlebt wie der Komponist Piazolla. (…)
Ein Schlüsselwerk, gut ausgesucht, mit dem das Konzert des Quintetts ein würdevolles Ende nimmt.”

19.02.2009

Stade

Im Tageblatt vom 21.02.2009 ist zu lesen: “Am Schluss tanzt der Fuchs mit dem Hühnchen”
“Das Bläserquintett “arirang” gab sich am Donnerstag im Königsmarcksaal des Stader Rathauses die Ehre. Mit lebendigem Atem, mit ebenso viel Können
wie Freude an der Interpretation und dem Ausdruck ihres musikalischen Lebensgefühls.
(…)
Die Auswahl reichte von Mozart bis Carl Nielsen, von der Klassik bis ins 20. Jahrhundert. (…) War es draußen ungemütlich kalt, erwachten im
Rathaussaal ob der klanglichen Vielfalt Frühlingsgefühle. (…)Und immer gefiel “arirang” durch differenzierte Interpretation, bestechenden
musikalischen Dialog und fröhlich-belebende Akzentuierung, Humor und ganz andere Töne zeigten sie in ihrer Zugabe: “opus number zoo” von Luciano
Berio erzählt die Geschichte vom Hühnchen, das mit dem Fuchs tanzt. Da mussten sie nicht nur spielen, dabei war auch die Stimme gefragt. Getanzt
haben sie übrigens (fast) auch: Das sie im Stehen konzertierten, konnten sie sich ganz ihrem Körpergefühl hingeben. Wie “Arirang” mit lebendigern
Atem.”

05.02.2009

Dinkelsbühl

In der Fränkischen Landeszeitung vom 07./08.02.2009 ist zu lesen:
“Die Faszination der symphonischen Bläsermusik ist ungebrochen. Richtig gut klingt sie allerdings nur, wenn sie von gut aufeinander eingespielten Profis
dargeboten wird (…)
mit einem entspannten Lächeln kam man nach dem Auftritt des „Arirang“-Bläserquintetts aus dem Konzertsaal im Spitalhof.
Was vielleicht daran liegt, dass sich die fünf jungen Berliner – Monika Schneider am Fagott, Steffen Dillner an der Klarinette, Friedrich Haberstock an der
Querflöte, Sebastian Schindler am Horn und Jörg Schneider an der Oboe – hauptsächlich mit klassischem „Easy Listening“ beschäftigen, ohne das Leichte durch
Leichtfertigkeit zu beschädigen und dabei auch vorführte wie sich symphonisch-orchestrale Originale sinnvoll auf Kammerformat bringen lassen.
Von der „Tschingderassa-Bumm“-Ästhetik mancher Blaskapellen ist das „Arirang“-Bläserquintett ohnehin Lichtjahre entfernt, selbst dann, wenn es sich wie in
Dinkelsbühl „nur“ mit Arrangements von Werken auseinandersetzt, die für eine andere Besetzungen geschriebenen worden sind. (…)
Astor Piazzollas „Geschichte des Tango“ erfordert etwas, das Bläsern nicht leicht fällt: Pianissimo-Intimität, aus der die unwiderstehliche Kraft des
Leisen erwächst. Das „Arirang“-Bläserquintett versteht sich allerdings fast perfekt auf jene Gratwanderungen zwischen Tradition und Moderne, zwischen
scharfer Ironie und hemmungsloser Sentimentalität, die Piazzollas Definition des Tango Nuevo ausmachen.”

03.02.2009

Bad Berleburg

Die Siegener Zeitung vom 05.02.2009 schreibt:
“In der Reihe der Schlosskonzerte gastierte am Dienstagabend das “arirang-Quintett” in Bad Berleburg. Die fünf jungen Bläser, Friedrich Haberstock
an der Flöte, Jörg Schneider an der Oboe, Steffen Dillner an der Klarinette, Sebastian Schindler am Horn und Monika Schneider am Fagott – alle
auch als Solisten erfolgreich – präsentierten Wiener Klassik und Tango Nuevo.
(…)
Bei ihrer Interpretation vermochte das .arirang” -Ensemble ihr Temperament und ihre bis ins Theatralische reichende Spielfreude glaubhaft’ zu behaupten.
(…)
Die Zuhörer (…) spendeten am Ende viel Applaus, worüber sich die jungen Musiker sichtlich freuten. Sie bedankten sich mit einer temperamentvoll
interpretierten, etwas .störrischen” Beethovenpassage – wie es das Ensemble selbst nannte – und überzeugten abermals, diesmal auf amüsante Weise.”

30.01.2009

Torgau

Am 02.02.2009 schreibt die Torgauer Zeitung:
“Die neue Saison der Rathauskonzerte wurde am vergangenen Freitag mit dem Bläserquintett der Jungen Deutschen Philharmonie eröffnet. In der üblichen Besetzung
mit Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott hat es sich seit der Gründung im Jahre 2002 sowohl national als auch international einen Namen gemacht. (…)
Höhepunkt des Abends war zweifellos „Histoire du Tango“ des argentinischen Tonschöpfers Astor Piazzolla, der auch Elemente der Neuen Musik und des
Jazz in seine Kompositionen aufgenommen hatte. Und hier zeigte es sich, dass die Künstler auch auf diesem Gebiet heimisch waren, denn die vier Stücke wurden
wahrhaft virtuos vorgetragen. Groß war deshalb der Beifall der Zuhörer, mit dem sie sich für die klangliche Karikatur der Schicksalssinfonie von Beethoven
bedankten, die zweifellos als Scherz gedacht war und von den Hörern auch so aufgenommen wurde. Die künstlerische Leistung des jungen Ensembles war in jeder
Hinsicht bemerkenswert, ebenso das gute Zusammenspiel. Ein vollends gelungener Konzertabend!”

11.01.2009

Bad Saulgau

Die Schwäbische Zeitung vom 13.01.2009 schreibt:
“Das Quintett hatte ein kontrastreiches Programm mitgebracht und stellte sein hohes künstlerisches Niveau unter Beweis. Mit jugendlichem Charme und
Enthusiasmus verstanden es die Bläser, ihrem Publikum sowohl Klassisches, Romantisches als auch Musik des 20. Jahrhunderts zu präsentieren.
(…) Dabei ist der Auftritt der ganz in schwarz gekleideten Musiker nicht nur ein besonderer Ohren-, sondern auch ein Augenschmaus: Die Musiker wiegen
sich mit ihren Instrumenten zur Musik, haben oft Augenkontakt miteinander und lächeln sich zu. Man hat den Eindruck, nicht nur sie, auch ihre Instrumente
kommunizieren unmittelbar miteinander. Jeder einzelne der fünf Musiker brillierte auf seinem Instrument und zeigte sein großes Können. Immer waren die
verschiedenen Klangfarben der fünf Instrumente herauszuhören. Und doch war alles wunderbar aufeinander abgestimmt, ein ausdrucksstarkes Zusammenspiel,
ein eingespieltes Team.
(…) Fünf eigenständige und verschieden klingende Instrumente, die im Zusammenklang trotzdem wie ein einziger Klangkörper wirken, das zeichnet dieses
Quintett aus. Jeder einzelne ein Meister seines Fachs – zusammen eine Wucht. (…) Es war ein gelungener Abend: Das junge “arirang-Quintett” überzeugte
mit einer reifen Leistung.”

10.01.2009

Tegernsee

Am 13.01.2009 schreibt der Münchner Merkur, Tegernseer Zeitung unter der Überschrift “Klug ausgeleuchtete Überraschungen”
“Ein ungewöhnliches Ensemble spielte zum Auftakt des Jahresprogramms für den Freundeskreis für die Förderung junger Musiker. Mit brillantem Können und
kontrastreichem Programm stellte sich das Arirang-Quintett, besetzt mit jungen Spitzenmusikern und vom Deutschen Musikrat gefördert, im Barocksaal des
Tegernseer Schlosses vor.
Das Arirang-Quintett zeichnete Alexander von Zemlinskys Humoreske mit fröhlichen Ton-Girlanden und luftiger Ausstrahlung. Das einsätzige, neo-romantische
Stück geriet zu einem Kleinod höchster Musizier-Kunst.
Henri Tomasis “Quintette”, ein technisch höchst anspruchsvolles, schwer zu spielendes Werk, ist für manch allzu tonal Verwurzelte schon schwer fassbar.
Friedrich Haberstock (Flöte), Jörg Schneider (Oboe), Steffen Dillner (Klarinette), Sebastian Schindler (Horn) und Monika Schneider (Fagott) schufen mit
dem drängenden Tempo mancher Passagen, dem elegischen Ausdruck anderer, ein phantastisches Klangbild voller klug ausgeleuchteter Überraschungen.
(…) Von Astor Piazzolla (…) erklang “Histoire du Tango” vom Quintett in ein edles Klangkleid gewandet. Das Ensemble spielte mit dieser leicht verruchten,
sinnlichen Musik in ausgelassener Fröhlichkeit. Dabei kostete es jede Tempo-Nuance aus, betonte jede Klangfarbe: frech und pfiffig in “Bordel”, ruhig und
nachdenklich in “Café”, unternehmungslustig, locker und quirlig in “Nightclub” und sich dem stetig synkopierten Rhythmus hingebend in “Concert d’aujourd’hui”.
Auch die Zugabe war bezeichnend für diese fünf Musiker. Das Publikum bekam eine kurze Persiflage von Beethovens 5. Sinfonie zu hören – keck und mitreißend
bis zuletzt.”

13.10.2008

Düren

Am 16.10.2008 schreibt die Aachener Zeitung:
“Junge Musiker mit viel Herzblut – Arirang-Quintett sorgt für gelungenen Auftakt der neuen ‘Industriekonzerte'”:
“(…) Die Vereinigten Industrieverbände von Düren, Jülich, Euskirchen und Umgebung setzten bei der Eröffnung ihrer Kammermusik-Reihe im Dürener “Haus der Stadt”
auf den musikalischen Nachwuchs – und lagen damit goldrichtig. Das junge Arirang-Quintett überzeugte mit einer sehr reifen Leistung: dies bei Werken von Alexander
von Zemlinsky, Henri Tomasi, Wolfgang Amadeus Mozart und Carl Nielsen.
(…) Dabei erfreute das Ensemble mit einem sehr nuancenreichen Spiel: Alles klang klar und transparent. Die Interpreten hatten hörbar Freude an ihrer Musik. Es war
fürwahr ein Abend der großen dynamischen Bandbreite, in den die jungen Musiker viel Herzblut steckten.
(…) Nach der Pause legten die Mu siker ein eindringliches Plädoyer für Mozart ab. In einer Bearbeitung erklang sein berühmtes “Andante”. Kammermusikalisches
Miteinander demonstrierten die Musiker auch bei dem ausklingenden “Bläserquintett” von Nielsen. Für dieses feingliedrig artikulierte Spiel, bei dem jedes Werk sein
je eigenes Profil erhielt, gab es einen großen Schlussapplaus im gut besuchten Konzert.”

12.10.2008

Wesel

Am 14.10.2008 schreibt die Rheinische Post: “Kammerkonzert mit ungewöhnlicher Zugabe”:
“Unkonventionell wie der (Zugaben-)Schluss des Kammerkonzerts am Sonntag im Bühnenhaus sei der Bericht darüber angefangen, nämlich über Luciano Berios “Opus Zoo”. Dieser raffinierte Ineinanderstrick aus gesprochenen Kurzmitteilungen und ebenso kurzen instrumentalen Illustrationen in vier Winzig-Geschichten über Tiere endete mit der jagdlichen Erlegung eines Fuchses, sprachlich kommentiert mit: “Das war’s.”
Auf diesen intellektuell gebändigten Übermut steuerten alle vorherigen Stücke des Programms des “arirang Quintetts” zu. Dieses junge, vom Deutschen Musikrat empfohlene Ensemble aus solistischen Top-Musikern bekannter Philharmonien brachte “Harmoniemusik” nahe.(…)
Die funktioniert auch heute noch, vorausgesetzt, es werden kongeniale Anverwandlungen fähiger Arrangeure angemessen perfekt wiedergegeben. Das konnten Friedrich Haberstock (Flöte), Jörg Schneider (Oboe), Monika Schneider (Fagott), Steffen Dinner (Klarinette) und Sebastian Schindler (Horn). Wie gern sich das Publikum in die von ihnen realisierten Klangwelten einhörte, war am Beifallklatschen skalenähnlich messbar.(…) Die Ouvertüre zu Mozarts Oper “Zauberflöte” flog duftig leicht daher und verschwebte im Ungefähren von Glücksverheißung. Es saß aber auch von Anfang an jeder Ton eines jeden Instruments, und gerade das melodisch reine Blasen ist eine schwere Kunst.

Der Westen / Die Neue Rhein Zeitung vom 14.10.2008 schreibt unter der Überschrift: “Ausdrucksstarkes Zusammenspiel”:
“Locker und leicht. Nein, das ist keine Werbung für eine Zwischenmahlzeit, das “arirang-Quintett” begeisterte so im Bühnenhaus mit
Stücken alter Meister. (…)
Das Ensemble trumpfte mit Instrumenten auf, die im großen sinfonischen Orchester-Tutti meist untergehen. Immer waren die
verschiedenen Klangfarben der fünf Instrumente herauszuhören (…).
Astor Piazzolla stand zum Schluss auf dem Programm: Seine “Histoire du tango” beschrieb zweifelhafte Orte wie “Bordell” und
“Nightclub”, allerdings strömten die Sätze genauso unzweifelhaft vor Lebensfreude über. Die Zuhörer applaudierten lange, bis
dann ein kurzer, musikalisch begleiteter Sprechgesang die Zugabe bildete.”

11.10.2008

Lauterbach (Hessen)

Am 14.10.2008 schreibt der Lauterbacher Anzeiger: “Ein Bläserensemble auf hohem technischen Niveau”:
“(…) Mit einer ausgezeichneten Ensemble-Leistung und nuancenreicher Phrasierung sowie dynamischer Abstimmung erklang die Musik Webers, die als Theatermusik ja viel Dramatik, aber auch Schwärmerei transportieren soll, höchst eindringlich und mitempfindbar Wer den Freischütz kannte, konnte die Szenen plastisch vor Augen haben, die spezielle Atmosphäre wurde ungeschmälert vermittelt.
Eigentlicher Prüfstein des Quintetts war aber wohl die Bearbeitung des Bläser-Oktetts Es-Dur op. 103 von Ludwig van Beethoven (1770 bis 1827). Das “airang-Quintett” legte die anspruchsvolle und thematisch sehr vielseitige Komposition relativ gemächlich an. Ohne Hast, aber auch ohne jemals abreißenden musikalischen Spannungsbogen bot es eine sehr ansprechende Interpretation.
Klanglich sehr interessant kamen die Stücke aus Astor Piazollas (1921 bis 1992) “Histoire du tango” daher. (…) Leidenschaft muss sein bei dieser Art von Musik, und das Notwendige taten die Musiker auch in dieser Richtung, so dass es bei Piazolla zu intensiven Momenten kam. “Concert d´aujour d´hui” als letztes Stück der kleinen Tango-Geschichte verhalf dem Quintett zudem zu einem brillanten Abgang.
Das Publikum wusste die sehr guten Interpretenleistungen und das hervorragende Ensemblespiel zu würdigen und tat dies mit anhaltendem Applaus (…).

10.10.2008

Heppenheim

Am 14.10.2008 schreibt das Starkenburger Echo: “Farbenreiches Ensemblespiel – Arirang-Bläserquintett beeindruckt mit seltenen Werken beim Konzert im Kurfürstensaal”:
“(…) Beim zweiten Forum Kultur-Gesprächskonzert der Saison im Kurfürstensaal konnte man (…) von einem echten Glücksfall sprechen. Die fünf jungen Virtuosen des arirang-Qintetts machten mit einem fulminant dargebotenen Spezialitätenprogramm noch dem letzten Zweifler klar, dass anspruchsvolle Kammermusik beileibe keine reine Streicherdomäne ist.
(…) Ein besonderes Juwel bildete die Ouvertüre des Abends: das As-dur-Quintett opus 14 von Gustav Holst (I874-1934) (…) Seine vier Sätze sind erfüllt von wunderbar pastoraler Stimmung, volksliedhaft eingängigem Melos und delikaten klanglichen Details. (…)
Das nachfolgende ARD-Wettbewerbsstück “Metallaxis” (2006) von Evis Sammoutis (geboren 1979) markierte dazu den schärfsten Kontrast: eine vor allem dynamisch geradezu exzessive Klangstudie, die das arirang-Quintett mit umwerfender Lust und Präzision auszureizen wusste. (…)
Das in der Quintettfassung sehr charmant wirkende kleine Mozart-Andante F-dur KV 616 (1791) leitete nach der Pause ideal über zum programmkrönenden g-moll Quintett des französischen Flötisten und Dirigenten Claude Paul Taffanel (1844-1908), der mit diesem opernhaft farbenreichen Virtuosenstück eines der zu Recht beliebtesten Standardwerke des Genres geschaffen hat. Selten allerdings klang dieser Bläserklassiker so vital inspiriert und plastisch beredt in jedem Detail wie in der mustergültig ausbalancierten Interpretation des arirang-Quintetts, das so auch die romantischen Ausdrucksmöglichkeiten seiner Besetzung eindrucksvoll unterstrich.
Der vom Ensemble-Flötisten Friedrich Haberstock sehr entspannt moderierte Abend im Kurfürstensaal des Amtshofes endete mit einem kabarettistisch-amüsanten Zugaben-Schmankerl: der Eröffnungsnummer aus “Opus Number Zoo” von Luciano Berio (1925-2003).

09.10.2008

Regensburg

Die Mittelbayerische Zeitung vom 16.10.2008 schreibt: “Spritzig serviert – Zur Eröffnung der neuen Saison des Regensburger
Musikvereins glänzte das Bläserquintett “arirang” mit beglückenden Spiel.”:
“(…) Lang anhaltenden Applaus spendete das Publikum auch am Schluss: Ihn hatte sich das Ensemble „arirang“ durch sein beglückendes Spiel redlich verdient. Das aus der Jungen Deutschen Philharmonie herausgewachsene Bläserquintett mit Friedrich Haberstock (Flöte), Jörg Schneider (Oboe), Steffen Dillner (Klarinette), Sebastian Schindler (Horn) und Monika Schneider (Fagott) überzeugte ebenso in der Beherrschung der Einzelinstrumente wie in der Geschlossenheit seines Auftretens: Im Gleichtakt mit den Körpern sich in der Musik wiegend und wie gemeinsam atmend.
Repertoire-Raritäten wurden in der kurzen ersten Konzerthälfte geboten. Der spritzig und pfiffig servierten Humoreske Alexander Zemlinskys ließen die fünf auf dem Podium das Bläserquintett des Franzosen Henri Tomasi folgen: überwiegend muntere und kecke Musik, deren Vorwärtsdrang jedoch immer wieder von verhalteneren und nachdenklicheren Einwürfen gebremst wurde.
In ganz andere Klangwelten führten die Musiker ihre Hörer nach der Pause mit Mozarts Andante KV 616: voller Anmut und Grazie intonierten sie diese rein apollinische Komposition im Wechsel von weichem Legatoklang und perlenden Figurationen. (…)

20.09.2008

Weißenburg/Bayern

Im Weissenburger Tagblatt vom 24.9.08: „Arirang Quintett“ gastierte im Weißenburger Wildbadsaal – Klanglich-kulinarischer Semesterauftakt:
“(…) Seit ihrer Gründung vor sechs Jahren haben sich die fünf Bläser in ihrer Kategorie einen beachtlichen Namen erspielt, können auf zahlreiche Engagements bei
Festivals und Auslandsreisen zurückblicken, waren erfolgreich in diversen bedeutenden Musikwettbewerben und sind seit einem Jahr aufgenommen in die Förderung durch
den Deutschen Musikrat. In dieser Funktion traten sie auch in Weißenburg auf.
(…) Mit Zemlinskys „Humoreske“ konnten sich die fünf Musiker gleich zu Beginn mit ihrem unvergleichlich natürlichen Bläsercharme in die Herzen der Zuhörer spielen.
(…) In den farbigen Dialogen wechseln sich scherzhafte Einwürfe und melancholische Lyrismen ab, sensibel und artikulationsgeschmeidig serviert.
Henri Tomasi dürfte an diesem Abend der große Unbekannte gewesen sein; (…) seine vier „Quintette“ (sind) quasi ein „Fleckerlteppich“ verschiedenster Musikelemente,
unüberhörbar allerdings die avantgardistischen Einflüsse. Immer wieder gelang es den einzelnen Bläsern, die vier Stücke Allegretto, Scherzo fantastique, Nocturne
und Allegro giocoso neu zu beleben, würzten zum Beispiel das Allegretto mit einer gehörigen Brise Esprit oder ließen das Finale mit flirrender Eloquenz vorüberziehen.
Ganz ohne „Klassik“ ging es auch an diesem Abend nicht. In Mozarts „Andante F-Dur KV 616“ schwelgten die „Fünf“ in anmutiger Klangsinnlichkeit, ohne in falsche Romantizismen
abzugleiten.
(…) Verdienter und lang anhaltender Beifall dankte den jungen sympathischen Künstlern für diesen klanglich-kulinarischen Semesterauftakt.”

07.09.2008

Beethovenfest Bonn

Am 09.09.2008 schreibt der Generalanzeiger Bonn: “Musikalische Pointen”:
“(…) Das Programm enthielt außer Beethovens Musik zu August von Kotzebues Festspiel “Die Ruinen von Athen” nur Kompositionen der Moderne. Beethovens op. 113
wirkte klanglich wie artikulatorisch sehr konzis.
Sehr charmant kam anschließend Zemlinskys Humoreske für Bläserquintett heraus. (…) Emotional anrührend dann aber das Quintett op. 10 des Janecek-Schülers Pavel Haas (1899 – 1944). Hier gab es beste Gerlegenheiten, die Tonschönheit der einzelnen Instrumente und das klangvolle Zusammenspiel des arirang-Quintetts zu bewundern. Und ebenso bewundernswert waren auch Witz und Pointierungsfreude bei Luciano Berios “Opus number zoo”.”

24.08.2008

Dalheimer Sommer

Das Westfalen-Blatt vom 27.08.2008 schreibt unter der Überschrift “Wehgeschrei aus dem Bläsergrund – Erfrischendes Konzert in Dalheim”:
“(…) Bereits die erhabenen Anfangsakorde aus Mozarts Zauberflöten-Ouvertüre offenbarten eine wohlklingend stimmige Mischung einer Hand voll warmer Klangfarben. Schwungvoll und sicher gegleist verschmolzen die einzelnen Instrumentenstimmen in den fugativen Passagen. Der Musikliebhaber schnalzte schon hier mit der Zunge.
(…) Schier unerschöpflich schien der Quell an Klangkombinationen in August Klughardts Quintett C-Dur. Auch in dieser empfindsam bis überschwänglichen Komposition schälte sich allzu oft der wunderbar lyrische Ton der Flöte als Melodie angebendes Instrument heraus. (…)
Mit Terence Greaves “Beethoven’s Fifth Bossa Nova” verabschiedete sich das Quintett swingend von seinem Publikum.”

Die Neue Westfälische, ebenfalls vom 27.08.2008, schreibt: “Flott und experimentierfreudig”:
“Wie funktioniert eine große Oper für Kammerensembles? Man nehme fünf junge Holzbläser, anderthalb Sprecher, eine gute Transskription und einen Satz Experimentierfreude. (…)
Nach einer opulenten Einstimmung auf den satten makellosen Bläserklang des Arirang Quintetts (…) mit der Ouvertüre zu Mozarts Zauberflöte, folgte eine Freischütz-Kurzfassung. Wolfgang Kühnhold machte zunächst “nur” den Opernführer, stellte die einzelnen Szenen vor, das Quintett konterte mit den schönsten Melodien, wie zum Beispiel “Durch die Wälder durch die Auen”. Das große Operngefühl stellte sich jedoch erst in der berühmten Wolfsschluchtszene ein, als Text und Musik ineinander über gingen, und Andreas Dierkes, der in dieser Spielzeit einen genialen Mephisto gibt, hinter dem Vorhang als Samiel agierte.
(…) Die Krönung kam allerdings zum Schluss: Wer sich bis jetzt von der experimentellen Musik Luciano Berios überfordert fühlt, sollte mit dem Opus Number Zoo einsteigen. Ein frühes Werk des schrägen Großmeisters, entstanden in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Vier Kindergedichte von Rhoda Levine hat Berio in anschauliche musikalische Bilder gefasst. Sprecher, beziehungsweise Akteure, sind die Bläser selbst (…). Auf den Punkt, noch mit dem gleichen Atem, musste rezitiert und musiziert werden.
Aber man merkte, dass die jungen Leute dieses Werk besonders lieben und schon lange spielen, sie musizierten und agierten so mitreißend und präzise, dass sie spontan auch jene überzeugen konnten, die sonst bei Klang neuer Musik sofort den Raum verlassen. (…)”

10.08.2008

Musiksommer Oberstdorf

Das Allgäuer Anzeigeblatt vom 13.08.2008 schreibt unter der Überschrift “Gelassen auf dem Hochseil” – “Forum junger Preisträger – Das Arirang-Quintett meistert auch halsbrecherische musikalische Pirouetten mit Bravour”:
“Auf zum Spagat für Holzbläser: Blech imitieren, konterkarieren, metallische Schwingungen aufnehmen, parieren. Mit dem Mut eines jungen Tonsetzers fordert der zypriotische Komponist Evis Sammoutis noch Pirouetten, Salti und allerlei Halsbrecherisches mehr von seinen Interpreten.
(…) Geschickt polarisieren Soli und komplexe Paarungen: Die pointierte, klar ziselierte Flöte von Friedrich Haberstock, die kraftvolle, nie überblasen wirkende Oboe von Jörg Schneider, die wohlige, strukturklare Klarinette von Steffen Dillner, das sangliche, höchst modulationsfähige Horn von Sebastian Schindler, das edel-schimmernde reine Fagott von Monika Schneider.
Ebenso geschmackvoll wie werkgerecht mischen die Musiker die Klangfarben an, gelingen ihnen die Effekte, wahren sie die Charakteristik eines jeden Instrumentes. (…) Man darf die hehre Kongenialität für das Arirang-Quintett bemühen, den ‘Gleichwert’ aus sensationeller Blastechnik und blutvoller Musikalität zu finden, auch wenn letztere streckenweise absoluter Disziplin unterworfen scheint.
Ganz sicher jedoch dann nicht, wenn das glänzend disponierte Ensemble die Geschichte des Tango nach Astor Piazzolla beleuchtet, die diametralen Ansichten und Entwicklungen zusammenträgt, den nicht immer freiwilligen Musenkuss aus tradierter Folklore und zeitgenössischer Kunstmusik liebevoll wie leidenschaftlich ausführt. Brillante Klänge fürwahr!”

27.07.2008

Laubach-Münster

Am 29.07.2008 schreibt der Gießener Anzeiger unter der Überschrift “Aparte Klangfarben und finessenreiche Harmonien”:
“Das Arirang-Quintett hatte am Sonntag einen exzellenten Auftritt im Rahmen der Konzertreihe ‘Musik und Sprache’ im vollbesetzten Konzertraum ‘Alter Pferdestall’ auf der Hessenbrückenmühle. Den zahlreichen Besuchern hat das Bläserensemble kontrast- und geistreiche Interpretationen geboten. (…)
Aparte Klangfarben und finessenreiche, an die Grenze der Tonalität gehende Harmonien kamen während der Wiedergabe von Johan Kvandals (1919 bis 1999) Bläserquintett op. 34 aus dem Jahr 1971 zu Gehör. (…) Das originelle musikalische Material wurde effektvoll verarbeitet. Die rhythmische Kontur des langsamen ersten Satzes (…) arbeiteten die Künstler akkurat heraus. Das folgende Presto wurde zwar mitreißend fulminant dargeboten, aber damit die stürmende Musik nicht aus den Fugen geriet, zeigten hier die Musiker eine meisterhafte, konzentrierte Beherrschtheit. Die statische Passacaglia offenbarte extravagant wirkende flächige Klangschichtungen. Ein ebenfalls überlegen gespieltes Rondo beendete die Werkinterpretation.
(…)

Das 2002 gegründete, junge Ensemble, das bei angesehenen Festivals und weltweit in renommierten Konzerthäusern regelmäßig gastiert, wurde am Ende mit reichlich Beifall belohnt und bedankte sich mit einer vitalisierenden Zugabe.”

Aus der Gießener Allgemeinen vom 29.07.2008: “Begeisterter Applaus im ausverkauften ‘Alten Pferdestall'”:
“(…) Im ausverkauften ‘Alten Pferdestall’ vermochten Friedrich Haberstock (Flöte), Jörg Schneider (Oboe), Steffen Dillner (Klarinette),
Sebastian Schindler (Horn) und Monika Schneider (Fagott) das Publikum regelrecht zu begeistern.
(…) Der Zypriot Evis Sammoutis (*1979) komponierte sein Quintett “Metallaxis” vor zwei Jahren als Pflichtstück für den ARD-Nachwuchsmusikerwettbewerb. Das Horn ist als einziges Metallinstrument im Zentrum platziert, außen herum fächern die anderen Instrumente das Klangspektrum auf. Das Ensemble widmete sich dem avantgardistischen Stück hingebungsvoll. Souverän beherrschte es die vielfältigen Spielweisen – von Luft- und Klappengeräuschen über ausgedehnte Vibrato-Liegetöne und Triller bis hin zu raschen Glissandi. Beeindruckend die gestalterische Sorgfalt: Die vertrackten Rhythmen gelangen präzise. Häufig traten scharfe Intervallreibungen auf, was auf viele Hörer ungewohnt gewirkt haben mag.
Demgegenüber mutete Wolfgang Amadeus Mozarts empfindsames Andante F-Dur KV 616 (im Original für Orgelwalze) fast zärtlich an. Dynamisch nuancierter und kantabler ließ sich die Interpretation kaum vorstellen. Der Farbenreichtum des Arrangements zeigte sich in seiner ganzen Mannigfaltigkeit.
(…) Für den kräftigen Beifall dankte das Ensemble mit einer beschwingten Zugabe: ‘Bordell’ aus Astor Piazzollas ‘Histoire du Tango’.”

13.07.2008

Gießen

Aus dem Gießener Anzeiger vom 15.07.2008: “Künstlerisch hohe Klasse”:
“(…) Friedrich Haberstock (Flöte), Jörg Schneider (Oboe), Steffen Dillner (Klarinette),
Sebastian Schindler (Horn) und Monika Schneider (Fagott) spielten fein aufeinander abgestimmt und mit durchdachter Konzeption. (…)
Im ersten Teil boten sie ein Arrangement der Ouvertüre zu Mozarts Oper ‘Die Zauberflöte’ sowie das Quintett As-Dur op. 14 (1903) von Gustav Holst dar.
Nach der Pause folgte Mozarts ursprünglich für eine kleine mechanische Orgel komponierte Andante F-Dur KV 616. Die raffinierte Phrasierung leuchtete hier unmittelbar ein, auch gefiel die kantable Tongebung. Reizvoll wanderte die Melodiestimme zwischen den Bläsern hin und her und erhielt so immer neue Färbungen. Die Instrumentation schien derart ausgeklügelt, als wäre das Werk eigens für diese Besetzung geschrieben worden.
(…) Für das hörenswerte Konzert spendete das Publikum herzlichen Beifall.”

Am 15.07.2008 schreibt die Gießener Allgemeine Zeitung: “Ausgereifte Klang- und Formprinzipien”:
“Kraftvoll interpretierte das Arirang-Quintett beim 4. Basilikakonzert der Saison im Netanya-Saal des Alten Schlosses klassische und spätromantische Werke, denen allen ein spezifisch dramatischer Charakter eigen ist. Das Bläserensemble (…) agierte im Zusammenspiel äußerst ausgeglichen und fand zu einem ausdrucksvollen, farbenreichen Klangbild.
Eine schnittige Geläufigkeit sowie wirkungsvoll spannungsgeladene Crescendi zeichneten die Aufführung von Mozarts Ouvertüre zu ‘Die Zauberflöte’ (…) aus. Auf kluge Weise ließ das Quintett die beiden Formprinzipien des Stückes, das polyphone Fugato und den homophonen Sonatenhauptsatz, in seiner Wiedergabe deutlich ausgreift durchschimmern. (…)
Beeinflusst von Richard Wagner und Franz Liszt ist die Tonsprache des deutschen Komponisten August Klughardt (1847 bis 1902). Dessen Quintett C-Dur op. 79 wurde in fesselnder Dichte dargeboten.
Auch hier zeigte das Arirang-Quintett auf beeindruckende Weise, wie musikalische Perfektion und durchdachtes Spiel sich nahtlos mit der dazugehörigen Sinnlichkeit verbinden können. Die exzellenten Künstler erhielten kräftigen Beifall (…).”

23.05.2008

St. Georgen im Schwarzwald

Der Scharzwälder Bote schreibt unter www.schwarzwaelder-bote.de am 27.05.2008:
“Zu einem Konzertabend der besonderen Art in der Reihe St. Georgener Konzerte fand sich eine
erfreulich große Musikgemeinde in der Lorenzkirche ein. Mit der Verpflichtung des Arirang-Bläserquintetts,
Berlin, hatte der Veranstalter eine gute Wahl getroffen. …
Das Quintett hatte ein Programm mitgebracht, das kontrastreicher nicht sein konnte, aber eben dadurch das
hohe künstlerische Niveau der Ausführenden unter Beweis stellte. Von der Wiener Klassik mit der von J.
Linckelmann für Bläser bearbeiteten Ouvertüre zur Zauberflöte, über die groß angelegte, variantenreiche
Harmoniemusik aus dem Freischütz von C. M.von Weber, bis zu Astor Piazollas konzertantem Tango “Verano
Porteno”, für Bläser eingerichtet von G. Schäfer, reichte der musikalische Spannungsbogen. Dessen
Tragfähigkeit wurde mit den problematischen Stücken Metallaxis (2006) von E. Sammoutis und Opus Number
Zoo von L. Berio getestet. Er hielt der experimentellen Unmusik des avantgardistischen Komponisten aus
Zypern, Pflichtstück beim Bläser-Wettbewerb 2006, ebenso stand, wie Berios szenisch verfremdetem,
humoristischem, um nicht zu sagen klamaukhaftem Ausflug in die Welt der Tiere. …
Musikalischer Höhepunkt des Abends war zweifellos die Musik zu C.M.v. Webers Oper. Das Lebensgefühl der
frühromantischen Welt offenbarte sich hier im Spiel der jungen Künstler in schönster Weise. Hohes
musikalisches Einfühlungsvermögen und souveräne Beherrschung des Instruments sind für eine solche reife
Darbietung unabdingbar. Das Arirang-Quintett bewies diese Qualität uneingeschränkt.”

Am 26.05.2008 schreibt der Südkurier unter www.suedkurier.de: “Konzert mit Ausrufungszeichen –
Das Arirang-Quintett Berlin gastierte in St. Georgen”:
“Ein dickes Ausrufungszeichen setzte das Kulturamt ans Ende der Reihe
“St. Georgener Konzerte” mit der Verpflichtung des Arirang-Quintetts
Berlin am Freitag, ein weiteres mit der Wahl des Konzertraumes. Optisch
wie akustisch war die Lorenzkirche für alle eine Labsal. Mit jugendlichem
Charme und Enthusiasmus verstanden es die fünf Bläser, ihrem Publikum
sowohl Klassisches wie Modernes zu präsentieren und mit letzterem auch
niemanden in die Flucht zu jagen. …
Ein hohes musikalisches Niveau ist den Mitgliedern der Jungen Deutschen Philharmonie
eigen, was zu Beginn mit einer Bearbeitung der Ouvertüre zur “Zauberflöte” von
Wolfgang Amadeus Mozart für Bläser bewiesen wurde. …
Nach der Pause noch mehr Einsatz … : “Metallaxis” des Zyprioten Evis Sammoutis wurde dem Publikum als
“Veränderung des metallischen Klangs” (Horn) durch die Holzbläser erläutert. Die
Veränderung kam lautstark und dissonant zum Ausdruck. Interessant!”

13.04.2008

Ramstein-Miesenbach

Die Rheinpfalz vom 16.04.2008 schreibt unter der Überschrift “Pikanterie und Pfeffer”:
“Was dem Tondichter Mozart recht war, darf unseren Ohren billig sein, dachte sich wohl
das Bläser-Quintett und schlug das Publikum mit der Ouvertüre zur „Zauberflöte” vom
ersten Takt an in Bann. Die fünf jungen Musiker entpuppten sich da schon als
Unterhaltungskünstler auf hohem Niveau. Mit Elan verliehen sie diesem Klassiker
funkelnden Feinschliff.
Beifall gebührte den Vertretern der jungen Generation, die hier mit außergewöhnlich
anspruchsvollen Horn- und Fagott-Partien sowie schwerelos dahinfließenden Flötentönen,
Klarinetten-Arabesken und Oboen-Kunststückchen die Herzen der Zuhörer im Sturm gewannen.
Da zeigten selbst das normalerweise so schwerfällige Fagott und das Horn eine Flexibilität,
wie sie sonst nur Streicher an den Tag legen. (…)
Carl Maria von Webers „Freischütz” führt mitten in die Naturliebe und
Naturschwärmerei der deutschen Romantik. (…) Quirlig begannen sie, als befinde man sich
in einem Bienenhaus. Bei dem Jägerchor
„Durch die Wälder, durch die Auen” erklang ein weiches Horn, wie ferner Gesang im
dunklen, grünen Wald hörte sich das Quintett an, doch nicht lange hielt diese Stimmung
an. Im dumpfen Beben des Fagotts, im unheilvollen Raunen der Klarinette und Oboe
erhoben sich drohende Gestalten, bis in der polyphonen Vernetzung aller Instrumente
das höllische Heer vorüber tobte. Aber schon war es vorbei. Strahlend brach mit einem
traumhaft schönen Adagio und blendend gebundenen Legato die Sonne durch das
Gewölk. Exakt fließend waren die Übergänge von Instrument zu Instrument. Die
Homogenität und Intonationsreinheit bis ins Pianissimo waren atemberaubend, die
Dynamik bestechend, so dass es der Formation hervorragend gelang, die Spannung über
die acht Stücke hinweg durchzuhalten.
(…) Dabei versicherten sich die Fünf rhythmischer Pikanterie und harmonischen Pfeffers und
musizierten alles in allem mit gefälliger Eloquenz.”

02.03.2008

Efringen-Kirchen

Aus der Badischen Zeitung vom 04.03.2008:
“Eine perfekte Gemeinschaft – Das Bläserquintett “Arirang” bei den Kammerkonzerten in
Efringen-Kirchen”
“Sturmtief “Emma” bescherte auch dem Bläserquintett “Arirang” ein turbulentes
Wochenende. (…) Und die Interpretationen waren alles andere als “durch den Wind”,
sondern klangschön und lupenrein sauber, wie man das in Quintetten selten hört.
(…) Der Ensemblename (…) ist treffend gewählt. Denn “Arirang” drückt im
Koreanischen so etwas wie Gemeinschaftssinn aus, und bei diesem Ensemble stimmt die
Harmonie einfach perfekt.
(…) Nach dem schwungvoll gespielten Cambini war auch das Quintett C-Dur op.79 von
Klughardt eine Entdeckung in seiner unkonventionellen Behandlung der
Instrumente und dem Reichtum an Klangfarben, der schon ans Sinfonische reicht.
Dass auch in diesem farbenreichen Bläserspektrum jedes Instrument brillant
hervorstach, ist dem hohen Klangniveau dieser jungen Spitzenbläser zu verdanken.
Nach diesem großen Quintettwerk hatten sie sogar noch “Luft” für eine originelle
Zugabe aus den “Five Easy Dances” von Denes Agay.”

Am 05.03.2008 schreibt Die Oberbadische unter der Überschrift “Voller Esprit und Humor”:
“Cambini, Mozart, Beethoven – das Publikum im Museumskeller der “Alten Schule” in
Efringen-Kirchen durfte in klassischer Musik schwelgen. Im Rahmen der “Kammerkonzerte
Efringen-Kirchen” spielte das arirang Quintett voller Esprit und Humor aber auch
schwelgerischer Gefühle direkt in die Herzen des Publikums hinein. Dabei loteten die
Künstler (…) die Möglichkeiten ihrer Instrumente bis an die Grenzen aus. Gespickt
mit Finessen auf Seiten der Spieltechnik …, entfalteten das Fagott und das Horn eine
ungeahnte Virtuosität und einen atemberaubenden Tonumfang.
Aber Technik war nur das Mittel zum Zweck einer hochmusikalischen Vortragsweise, die
die Werke von Wolfgang Amadeus Mozart …, … von Giuseppe Maria Cambini (1746-1825)
und … von Ludwig van Beethoven zu einem besonderen Erlebnis machten. Mit in dieses
ausgezeichnete Hörbild fügte sich das Quintett C-Dur op. 79 von August Klughardt
(1847-1902). Einen witzigen Tango von Denes Agay boten die Musiker nach begeistertem
Applaus als Zugabe.”

17.02.2008

Rheingau-Festival, Eltville

Der Kulturjournalist Jan-Geert Wolff (www.schreibwolff.de) schreibt über das Konzert des arirang-Quintetts:
“Lebendige Bläsersätze mit dem arirang-Quintett in der Kelterhalle von Schloss
Reinhartshausen”
“Nachdem das Julian & Roman Wasserfuhr Quartett die Reihe „Konzert & Brunch“ im
Rahmen des Rheingau Musik Festivals mit einer Reminiszenz an den Jazz-Trompeter
und -Sänger Chet Baker eröffnet hatte, war mit dem arirang-Quintett nun wieder die
Klassik am Zug.
Keck ertönt die Querflöte wie ein glucksendes Lachen – so ganz ernst wird auch Wolfgang
Amadeus Mozart (1756-1791) sein „Andante für eine kleine Walze in einer Orgel in F-Dur“
(KV 616) nicht genommen haben. Die Auftragsarbeit für Graf Joseph Deym als
„Hintergrundmusik“ für dessen Kuriositätenkabinett im Wien der 1790er Jahre erledigte der
Komponist zusammen mit den Sätzen Adagio und Allegro für ein Orgelwerk in einer Uhr, der
„Fantasie Nr. 1 in f-moll“ (KV 594) eher widerwillig, mutete ihn das Ganze doch nach
eigenen Angaben etwas „kindisch“ an.
Man mag Mozart zustimmen oder nicht: In der Bearbeitung für Bläser-Quintett kann auch das
kindische Moment recht erwachsen daherkommen. Das arirang-Quintett – Friedrich
Haberstock (Flöte), Jörg Schneider (Oboe), Steffen Dillner (Klarinette), Monika Schneider
(Fagott) und Sebastian Schindler (Horn) – ging Mozart mit gelungenen Korrespondenzen
zwischen Höhe und Tiefe an und gestaltete die Musik mal mit ausschweifenden
Pinselstrichen, mal hingetupften Farbpunkten gleich lebendig und anmutig.
KV 616 geriet transparent, wobei die fünf äußerst homogen arbeitenden Künstler die
Modulationen voll auskosteten. Das fanfarenartig eröffnete Allegro ließ an das Goethezitat
zum Streichquartett denken, in dem er vier klugen Menschen bei einer Unterhaltung
zuzuhören meinte – im arirang-Quintett waren es nun fünf nicht minder geistvolle Interpreten,
die auch Kompositionen, bei denen rasch ein gewisser akustischer Sättigungseffekt eintritt,
lebendig und unterhaltsam zu gestalten vermochten: Da wird wild durcheinander geschnattert
und nachgeplappert, um sich doch immer wieder auf das Eingangsthema zu einigen. Und
siehe da: Auch das eher seicht Anmutende bekommt durch Witz und Esprit noch eine gewisse
Tiefe.
Ähnlich ging es dem Bläserquintett d-moll op. 88 Nr. 4 von Anton Reicha (1770-1836), in
dem sich ebenfalls kleine, doch hörenswerte Dialoge mit immer wechselnden Protagonisten
entwickeln. Mit Transparenz und dynamisch schönen Schattierungen zeigte das arirang-
Quintett stets die nötige Präsenz und gestaltete das ruhige Andante des zweiten wie das vitale
Menuetto des dritten Satzes mit Finesse und der richtigen Mischung aus Ernst und
Augenzwinkern.
Und das kam mit den Trois pièces brèves von Jacques Ibert (1890-1962) ebenfalls nicht zu
kurz. Wiederum war es die hör- und spürbare Homogenität, die den Charakter dieser fast
schon swingenden Stücke trefflich unterstrich; auch hier gestalteten die Mitglieder des
arirang-Quintetts klangschöne Dialoge zwischen der hell klingenden Flöte und der dunkel
gefärbten Klarinette.
Fast mutete der finale Ibert allerdings „nur“ als Überleitung zu den Zugaben an: Denés Agays
Rumba und Tango aus den „Five easy dances“. Hier waren die fünf Musiker in ihrem Element
und zeigten, dass das bereits vielfach ausgezeichnete arirang-Quintett sowohl in der Klassik
als auch in der unterhaltsamen Moderne gleichermaßen zuhause ist.”

04. bis 07.02.08

Konzertreise nach Sumgait, Chanlar und Baku in Aserbaidschan


Das arirang-Quintett auf Konzertreise in Aserbaidschan.

06.02.2008

Khanlar

Am 07.02.2008 schreibt Zerkalo: “Die lutheranische Kirche in Khanlar wurde renoviert”:
“In Khanlar fand die Eröffnung der lutheranischen Kirche statt. Die Kirche, die im Jahr 1854 gebaut wurde,
wurde mit der Hilfe der GTZ renoviert, so der Nachrichtenagentur APA. Die Reparaturarbeiten kosteten
250 000 Euro. An der Eröffnungszeremonie hat der Boschafter der Bundesrepublik Deutschland in Aserbaidschan,
Peer C. Stanchina, Leiter der Stadtverwaltung von Khanlar, Arif Seyidov, die Abgeordneten Rowschan Rsayev
und Malakhat Hasanova und Vertreter der GTZ teilgenommen. Botschafter Stanchina hat die große Bedeutung
der Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Deutschland betont: “Aserbaidschan ist in der Welt als
tolerantes Land bekannt. Hier wohnen Menschen verschiedener Nationalitäten. Vor zwei Jahrhunderten haben hier
auch Deutsche gelebt und das Zeugnis dafür ist diese Kirche”. Bei der Eröffnungszeremonie spielte das
deutsche arirang-Quintett.”

04.02.2008

Sumgayit

Die Zeitung Zerkalo vom 06.02.2008 schreibt unter der Überschrift “arirang-Quintett
aus Berlin ist in Sumgayit aufgetreten”:
“Das arirang-Quintett aus Berlin ist im Kultur-Palast in Sumgayit aufgetreten. Darüber hat
die Deutsch-aserbaidschanische Kultur-Gesellschaft berichtet.
Am 7. Februar findet ein weiteres Konzert des arirang-Quintetts in Baku im Kulturzentrum
“Kapellhaus” statt. Die Mitglieder des arirang-Quintetts sind: Friedrich Haberstock (Flöte),
Jörg Schneider (Oboe), Stefan Dillner (Klarinette), Sebastian Schindler (Horn) und
Monika Schneider (Fagott). Sie werden für die aserbaidschanische Zuhörer Kompositionen von
Mozart, Klughardt, Piazolla, Arnold und Agay spielen.
Die Konzerte werden von der deutschen Botschaft in Baku mit Unterstützung durch das
Kulturzentrum “Kapellhaus” und der Stadtverwaltung von Sumgayit veranstaltet. Die Sponsoren
der Veranstaltung sind die Luftverkehrsgesellschaft Lufthansa und der Betrieb AutoStar
Kaukasus.”

27.01.2008

Giengen an der Brenz

Aus der Heidenheimer Neuen Presse vom 31.01.2008:
“Knallende Klarinette, trötendes Fagott – In der Reihe „Giengener Konzerte“: Das Bläserquintett „Arirang“ überzeugte in der Schranne mit ungewöhnlichen Tönen”
“Schließlich erhob sich Flötist Friedrich Haberstock (…), um das Publikum „nachträglich“ zu begrüßen und das
nächste Stück anzukündigen: „Metallaxis“, das Evis Sammoutis als Auftragswerk für den ARD-Wettbewerb 2006
komponierte. Der Titel, so Haberstock, lasse sich mit ein bisschen Improvisation aus dem Griechischen („Veränderung“)
wie auch aus dem Englischen („Metall-Achse“) herleiten und bedeute eben soviel wie „Transformation von metallischem Klang“.
Das Horn als „klangliche Mittelachse“ werde von den anderen Instrumenten durch moderne Spieleffekte verändert, erweitert
und verfremdet.
Ein wenig fremdartig klang das Werk denn auch, was die Zuhörer aber keineswegs abschreckte. Das Tuten, Knallen, Zischen,
Pfeifen und Blubbern, das mal an einen trötenden Elefanten, mal an einen Schwarm wütender Vögel erinnerte, kam gut an und
führte zu großem Applaus und interessierten Nachfragen in der Pause: „Wie schreibt man denn so was auf, mit normalen Noten?“
Auch das Bläserquintett selbst hatte sichtlich Spaß daran, aus seinen Instrumenten die verschiedensten Töne zu locken.”

Aus der Heidenheimer Zeitung vom 29.01.2008:
“Giengen: köstliches Konzert mit dem „Arirang“-Quintett – Bläser auf hoher See”
“Ein äußerst ausgewogenes Programm hielt das „Arirang“-Quintett für die Matin´ee der Musikschule Giengen in der Schranne
bereit. Als Willkommensgruß ließ das Bläserensemble Mozarts Andante F-Dur KV 616 warm und voll erklingen, sodass sich die
zahlreichen Zuhörer bereits einen Eindruck vom großen Können der fünf Bläser verschaffen konnten.
Ebenso in die Klassik, aber in weniger bekannte Gefilde ging es mit Anton Reichas Quintett D-Dur, das in seinen beschwingten
Grundzügen vor allem im Lento und im Finale allegretto für die Flöte einige Herausforderungen stellte, während das ergreifende
Adagio einem keck-vergnügten Menuetto vorausging.Standen dabei sowohl Wohlklang und Harmonie im Vordergrund,
die von der Gruppe souverän erzeugt wurden, so ging es in Evis Sammoutis’ „Metallaxis“ ganz anders zur Sache. (…) Seine Theorie
will es, dass dem Horn die Aufgabe der Mittelachse zukomme, während Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott den Hornklang verfremden.
Und das kann dann zuweilen an eine aufgeregte Vogelschar, an schnaubende Dampfloks oder zischende Schlangen erinnern.
(…) Und schließlich stach das Quintett in See: Mit Malcolm Arnolds „Three Shanties for Wind Quintet“ wurde es dann
wieder zeitgenössisch, dieses Mal allerdings ganz und gar ohne jegliches Befremden.
(…) Mit dem musikalischen Scherz von Johann Strauß’ „Perpetuum mobile“ beendete das „Arirang“-Quintett ein köstliches und
vielseitiges Konzert.”

27.01.2008

Nördlingen

Die Augsburger Allgemeine vom 31.01.2008 schreibt unter der Überschrift “Schalkhafter Humor und
intellektueller Geist – Ein Spagat von der Klassik bis zur experimentellen Musik”:
“Durch zahlreiche Konzerte im In- und Ausland erwarben sie sich nicht nur große Anerkennung sondern
auch ein recht stattliches Repertoire klassischer und romantischer Quintettliteratur.
Besonders bemerkenswert ist ihre Hinwendung zu moderner, avantgardistischer, bis hin zu experimenteller
Musik. Dies demonstrierten sie dem Publikum des Kulturforums Nördlingen in der Alten Schranne
mit dem die Zuhörer sicher polarisierenden „Metallaxis“ des aus Zypern stammenden Komponisten
Evis Sammoutis, eine Auftragskomposition für den ARD Musikwettbewerb 2006 in München.
(…) Der Name war hierbei wohl das zugrunde liegende Programm: Metal für Metall oder Glasmasse, axis die
Achse, um die sie sich bewegen, das metallene Horn bildet dabei die musikalische Achse, um die sich die
Holzblasinstrumente drehen. Alle fünf wechseln in ständiger Veränderung ihren Charakter mit unerwarteten
Klängen durch Klopfen, Blasen,Imitieren von Schreien, Pfiffen, Heulen. Und dazwischen „jammert“ das mit Dämpfer
gestopfte Horn, alles in einer vollkommenen Abkehr von herkömmlichem Ton, Takt und Form.
Die dissonanten Klangteppiche und perkussiven Geräusche verbreiteten dennoch eine Stimmung von schalkhaftem Humor
und intellektuellem Geist. Der reiche Beifall der offenbar gar nicht so sehr geschockten Zuhörer bewies,
dass allein schon das Zuschauen bei solch experimenteller Musik auch ein konventionelles Publikum faszinieren
kann.”

05.12.2007

Rödermark

Das Heimatblatt schreibt am 13.12.2007:
“Abwechslung kann nicht schaden, und so hatte die Musikgemeinde Rödermark für ihr jüngstes
Konzert in der Stadtbücherei das arirang-Quintett … eingeladen.
Eine Entdeckung für Interpreten und Publikum war das Bläserquintett op. 34 des Norwegers
Johan Kwandal (…) mit einem oft ungewöhnlich dichten, auch Klangreibungen nicht scheuenden
Tonsatz. Dem gemessenen Praeludium ließen die fünf ein wirbelnd-virtuoses Presto folgen,
ehe sie den Reichtum der Variationen in der Passacaglia ausloteten. Das ständige Bewegung
bietende Rondo wurde mit spürbarem Engagement, hoher technischer Sicherheit und oft glühender
klanglicher Intensität absolviert – viel Beifall.”

13.10.2007

Lippstadt

Der Patriot – Lippstädter Zeitung schreibt am 16.10.2007:
“Mensch und Tier sind sich erstaunlich ähnlich. Den Beweis für diese These lieferte auf
musikalische Art das Arirang-Quintett im gut besuchten Kammerkonzert des Musikvereins in
der Jakobikirche. Das im Jahre 2002 … gegründete Bläserquintett … widmete sich in
seinem Lippstädter Gastspiel ausschließlich kompositorischen Raritäten des 20. Jahrhunderts.

Dazu gehörte Luciano Berios zeitgenössisches, eher witzig wirkendes Opus Number Zoo
(Childrens Play) für Bläserquintett. Für den Zuhörer war es spannend und amüsant zugleich,
die Intentionen des Komponisten nachzuvollziehen, der sich mit musikalischen Stilmitteln
und phonetischen Ausdrucksmitteln der menschlichen Sprache gleichermaßen in den Blickwinkel
der Tierwelt hineinzuversetzen weiß. …
Virtuose Glanzleistungen der Musiker mündeten in ein glaubwürdiges Concertino als
musikalische Erfolgsgaranten für eine künstlerisch hochkarätige Deutung. Das begeisterte
Publikum forderte eine Zugabe.”
Text: LB, Foto: Brode

15. bis 23.08.2007

Konzertreise Jemen

19. bis 21. Juni 2007

Konzertreise nach Pakistan: Karachi, Lahore und Islamabad

The News International, 23.06.2007 :
“Western classical in an eastern capital – The Arirang Quintet plays Isloo”
“After sucessfull performances at Karachi and Lahore, the Arirang-Quintet performed
at the German Embassy in Islamabad Thursday night to a more than expected turnout
of the invites-only audience.
Monika Schneider on bassoon, Sebastian Schindler on horn, Steffen Dillner on clarinet,
Friedrich Haberstock on flute and Jorg Schneider on oboe, all members of the classical
music outfit, The Arirang Quintet who Islamabad audience enjoyed thoroughly.”


The News International, 23.06.2007


The Friday Times, 29.06.2007

06. Mai 2007

Ravensburg

Aus der Schwäbischen Zeitung Online vom 08.05.2007:
“Konzert ist auch ein Augenschmaus”
“Im Festsaal des Klosters Weißenau in Ravensburg hat am Sonntagabend das Arirang-Quintett
300 Musikliebhaber mit seinem Spiel begeistert.
Die Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart, Gustav Holst und Carl Nielsen werden vom Ensemble
mit großem Können und spürbarer Begeisterung gespielt.
Der Auftritt des Arirang-Quintetts ist ein besonderer Ohren- und Augenschmaus. Die Musiker
wiegen sich mit ihren Instrumenten zur Musik, die sie spielen. Sie nehmen oft Augenkontakt
auf, lächeln sich kurz an, und ihre Instrumente kommunizieren miteinander.
Verklingt die Musik, ist es ganz still im Saal, fast andächtig. Am Ende der Stücke gibt es
viel Applaus für die jungen Musiker.”

09. Oktober 2006

Limburg/Lahn, “Meisterkonzerte”

Die Rhein-Lahn-Zeitung vom 11.10.2006 schreibt:
“Arirang-Quartett mit Charme und Mut – Junge Bläser beweisen Schauspieler-Qualitäten”
“Noch sehr jung, und doch schon meisterhaft im Umgang mit ihren Instrumenten: Diese Attribute
trafen auf die fünf Musiker des Arirang-Quintetts voll und ganz zu. … Mit ihrem virtuosen
Spiel und einem interessant zusammengestellten Repertoire begeisterten die Künstler ihr Publikum.

Den Anfang machte das “Bläserquintett op. 103” von Ludwig van Beethoven. Die klassischen Klänge
in vier Sätzen wurden von der Zuhörerschaft mit sehr viel Wohlwollen aufgenommen, konnte man
doch hier schon sehen und vor allem hören, wie traumwandlerisch sicher sich die einzelnen Musiker
in ihrer Kunst aufeinander abstimmten. Zu dem folgenden Stück gab Friedrich Haberstock dem
Publikum einige erklärende Sätze mit auf den Weg. Dies war in Anbetracht der sehr modernen
Komposition von Evis Sammoutis auch nötig, um Verwirrung zu vermeiden. Bei dem Werk “Metallaxis”
handelte es sich um eine Auftragskomposition für den Internationalen Musikwettbewerb der ARD in
München … Haberstocks Aussage (“Wir wollen Ihnen zeigen, welch interessanten Klänge wir mit
unseren klassischen Instrumenten erzeugen können”) erfüllte sich voll und ganz. Das Publikum staunte,
während die Musiker zeitweilig auf ihren Instrumenten klopften, eine rasche Abfolge von lauten und
leisen Tönen spielten und so den gesamten Charme des experimentell angelegten Stücks zur Entfaltung
brachten.
… In Luciano Berios “Opus Nummer Zoo” beschränkten sich die Bläser nicht mehr nur auf ihre
Instrumente als Ausdrucksmittel, sondern rezitierten auch kurze Texte, die in die Musik eingebaut
wurden. Jedem der vier Sätze lag so eine kleine Geschichte zu Grunde, und die Künstler bewiesen,
dass sie ebenso gute Schauspieler sind. …”

26. August 2006

Friedberg, “Mozartiade – Schwäbischer Musiksommer”

Die Augsburger Allgemeine schreibt am 30.08.2006:
“Spielmusik und Trauerode”
“Nach dem Trio nun das Quintett. Dem Auftritt der Trio-Formation des „arirang-quintetts”
in Augsburg bei “Ecclesia concertante” … folgte die Vorstellung des kompletten Ensembles
im Rahmen der Mozartiade im Friedberger Schloss. …
Bestach bei Mozart vor allem die runde Klangharmonie und Geschlossenheit der Gruppe, so
kamen beim Quintett D-Dur op.91 …[von] Antonin Reicha die einzelnen Spieler individuell
stärker zur Geltung, denn in dem ungemein unterhaltsamen Opus voller köstlicher Einfälle
zwischen klassischem Schnitt und Volksliedton bescherte der Komponist jedem Instrument
quasi solistische, hochvirtuose Kurzauftritte … Wie perfekt die Spieler dabei gleichwohl
als Ensemble funktionieren, zeigte etwa der Beginn des Menuetts …, wo die einzelnen
Instrumente in minimalen Zeitabständen nacheinander einsetzen. …
Das Programm, mit dem Friedrich Haberstock (Flöte), Jörg Schneider (Oboe), Steffen Dillner
(Klarinette), Sebastian Schindler (Horn) und Monika Schneider (Fagott) sich auf die Teilnahme
am dieser Tage beginnenden ARD-Wettbewerb in München einspielten, schloss mit Beethovens
Quintett Es-Dur op. 4 …, das dem Ensemble noch einmal reichlich Gelegenheit bot, Spielwitz,
Temperament, aber auch Spielkultur in reichem Maße vorzuführen. Zur großen Freude der Hörer,
die mit einer ungewöhnlichen Zugabe bedacht wurden: dem stürmisch wilden “Ariel’, (nach
Shakespeares “Sturm“) aus den “Fünf Chansons” (1997) von Detlef Glanert.
Die jungen arirang’-Musiker – bestens gerüstet für München.
Viel Glück!”

25. August 2006

Augsburg, “Ecclesia Concertante”

Aus der Augsburger Allgemeinen vom 28.08.2006:
“Die Farbe des Holzes”:
“Ein Konzerteinstieg mit Wolfgang Amadeus Mozart gehört nicht gerade zu den leichtesten
Hürden. Denn scheint etwa sein Divertimento in B Dur … von seiner unterhaltsamen Bestimmung
geprägt, so legen doch die Durchsichtigkeit und vollendete Natürlichkeit seiner Werke die
kleinste Abweichung gnadenlos bloß. Der wohltönende, zunehmend befreite Dreiklang aus Oboe
(Jörg Schneider), Klarinette (Stefan Dillner) und Fagott (Monika Schneider) bewältigte jedoch
diese heimlichen Anforderungen gekonnt und durch weich prononcierte Artikulation. …
Auch die nachrückende “Suite pour trio d’anches” von Alexandre Tansman … verlebendigte
die gut eingespielte “arirang”-Formation auf dem Boden souveräner Präzision mit klangfarbenreicher
Virtuosität und dynamischer Vielfalt. …
Zuletzt überraschten die Holzbläser mit einem, zwischen romantischer Konvention und Einfallsreichtum
pendelnden Trio der weit gehend unbekannten Komponistin Ange Flégier (1846 1927). Stürmisch
beginnend, pendelte sich der Kopfsatz „Agitato” zu fröhlicher Bewegung ein und verschwand zugunsten
des melodiösen Andante, das sich in schwelgerisehen Klarinettenkantilenen ausbreitete. Leise
huschte das Intermezzo scherzando an seinem arkadischem Kern vorbei und in das zunächst wie
anfänglich brodelnde Finale.
Anhaltender Beifall belohnte diese gelungenen, farbigen Darbietungen und forderte vom “arirang”
-Trio energisch eine Dreingabe.”

23. April 2006

Diez an der Lahn, “Oraniensteiner Konzerte”

Die Frankfurter Neue Presse schreibt am 27.04.2006 unter der Überschrift “Exzellentes
Bläserquintett mit kontrastreichem Programm”:

“… Das Arirang Quintett, das im Rahmen der Oraniensteiner Konzerte in der Kapelle des
Schlosses gastierte, kann man zweifellos zur Elite der jungen Bläserprofis Deutschlands
zählen. Denn das Quintett … ist ein exzellenter “Ableger” der Jungen Deutschen Philharmonie,
die sich aus den qualifiziertesten Musikerinnen und Musikern der deutschen Musikhochschulen
zusammensetzt. …
Das junge Quintett bevorzugt auch solche Werke, die auf den sonst allgemein üblichen Programmen
kaum zu finden sind, wie beispielsweise die “Musik für einen verstorbenen Freund” des lettischen
Komponisten Peteris Vaks. Ein Stück mit enormen bläserischem Gestus und expressiver
Spannung … Die Wirkung im akustisch schwingenden Raum der Schlosskirche blieb nicht aus.
… ein weiterer Kontrast zum Abschluss, der aufzeigen sollte, dass in der Avantgarde noch manche
Möglichkeiten im unterhaltenden Sinne auszuschöpfen sind. Das Opus “Number Zoo” des italienischen
Komponisten Luciano Berio war dafür ausersehen. … In jedem Satz liegt eine kurze
Geschichte der Dichterin Rhoda Levine zu Grunde, die jeweils von den Musikern gesprochen wird. Der
letzte Satz des Stückes “Der Kater” löste noch einmal Begeisterung unter den Zuhörern aus, die das
hervorragend spielende Quintett mit großem Applaus nach einer erbetenen Zugabe … verabschiedeten.”

Die Rhein-Zeitung vom 27.04.2006 schreibt:
“‘Arirang Quintett’ begeisterte bei Oraniensteiner Konzert in Schlosskapelle”

“Bravorufe und lautstarker Beifall waren der Lohn des Publikums für das “Arirang Quintett”, das
beim jüngsten Oraniensteiner Konzert mit bemerkenswerten Interpretationen eines hochinteressanten
Programms in der Schlosskapelle aufspielte. …
Sowieso war es erstaunlich, wie sorgsam und sicher die noch jungen Bläser mit der vorgetragenen
Musik umgingen … nicht der kleinste technische Fehler, alle Töne stimmten stets sauber und
erhielten durch den auffallend weichen und unaufdringlichen Ansatz der Spieler einen angenehm
federnden und anschmiegsamen Klang. …
Zu einem besonderen Abenteuer wurde zum Ende Luciano Berios “Opus Number Zoo” … Außer der
spritzigen und effektreichen Musik war auch die Geschichte selbst zu hören, abwechselnd gesprochen
von den einzelnen Musikern selbst. Ein eindrucksvolles, originelles Werk, dem sich begeisterter
Applaus der Zuhörer und eine ausdrucksvolle Zugabe anschlossen.”

05. Februar 2006

Nordhorn, Kloster Frenswegen

Die Grafschafter Nachrichten schreiben am 07.02.2006:
“Makelloses
und professionelles Spiel”
“Die Klangeigenschaft des Blasquintetts … : Klangverschmelzung bei homofoner Stimmführung
und hohe Transparenz der einzelnen Stimmen in der Polyfonie. Fünf eigenständige und verschieden
klingende Instrumente, die im Zusammenklang trotzdem wie ein einziger Klangkörper wirken, das
zeichnet diese Besetzung aus.

Mit dem zweiten Stück von Peteris Vask bewegten sich die Musiker im 20. Jahrhundert. “Musik
für einen verstorbenen Freund” betitelte der lettische Komponist sein Werk, das ungewohntere
Klänge hören ließ. Mal summten die Musiker monoton mit, dann entstanden durch moderne
Spieltechniken, wie Flatterzunge oder durch ein “gestopftes Horn”, interessante Farben.
Auch wurde die Farbpalette durch schnellen Instrumentenwechsel, wie zum Beispiel von der
Konzertflöte zur Alt-Querflöte, erweitert. Schrille Triller und dissonante Passagen ließen
Assoziationen von schmerzender Trauer aufkommen, die sich aber dann wieder in meditative
Momente aufzulösen schienen. …
Das Konzert diente den fünf Musikern, die über das gesamte Konzert makellos spielten und ein
professionelles Zusammenspiel hören ließen, als Vorbereitung auf den ARD-Wettbewerb, bei dem
sie sich bewerben wollen. Würden die Nordhorner Zuhörer über den Preis zu entscheiden haben, so
stünde der Gewinner jetzt schon fest.
Und so mussten die Musiker nach minutenlangen stehenden Ovationen noch mal ran: mit einem Tango
vom Ungarn Agay Denes gaben die Künstler ihrem Publikum eine schwungvolle Stimmung mit auf den
Heimweg.”

26. Januar 2006

Beckum, Musik im Alten Pfarrhaus

Aus dem Weserkurier vom 28.01.2006:
“Ein Streik kann eigenartige Folgen haben. So verdankte das Publikum der “Musik im Alten Pfarrhaus”
am Donnerstag dem SAS-Ausstand in Skandinavien ein Bläserquintett, dessen Konzertkleidung auf dem
Flug von Tromso verloren gegangen war – die Instrumente hatten die Musiker klugerweise im Handgepäck
– und das so in der Reisekleidung auftrat.
Ungewohnt war allerdings nicht nur das Outfit, ungewohnt war an diesem Abend vieles: Fünf junge Leute,
die noch am Anfang ihrer ohne Zweifel sehr erfolgreichen Laufbahn stehen, die trotz der Strapazen einer
weiten, mehrtägigen Konzertreise mit voller Energie und unbändiger Musizierlaune das Publikum mitrissen
– selbst bei einer Musik, die wohl allen Hörern fremd war.
… Dass diese technisch und rhythmisch extrem schwere Musik den jungen Künstlern große Freude und
scheinbar keine Probleme machte, war deutlich hör- und sichtbar. …
Friedrich Haberstock, Flöte, Jörg Schneider, Oboe, Steffen Dillner, Klarinette, Sebastian Schindler,
Horn, und Monika Schneider, Fagott … erwiesen sich als ein Klangkörper von sehr hohem Niveau,
jederzeit überzeugend, mitreißend und natürlich mit großem Beifall gefeiert.”

18. Dezember 2005

Konzert- und Bühnenhaus der Stadt Kevelaer

Aus der NRZ vom 21.12.2005:
“Ein Konzert ausschließlich mit Musik des 20. Jahrhunderts – da bekommt der bürgerliche
Konzertbesucher üblicherweise das Grausen und bleibt fort. Nicht so in Kevelaer. Die
Reihen des Konzert- und Bühnenhauses waren beim Auftritt des Arirang Bläserquintetts der
jungen deutschen Philharmonie ganz passabel gefüllt. Und siehe da: die Werke der musikalischen
Urgroßväter und Großväter tun gar nicht weh. …
Dafür hatten sich Friedrich Haberstock (Flöte), Jörg Schneider (Oboe); Steffen Dillner (Klarinette),
Sebastian Schindler (Horn) und Monika Schneider (Fagott) ein elegantes, witziges und charmantes
Programm zurechtgelegt. …
Die fünf jungen Musiker spielten wunderbar nuanciert, sehr fein aufeinander abgestimmt und mit
allergrößter technischer Brillanz.”

Die Rheinische Post vom 21.12.2005 schreibt:
“… Literarische und musikalische Tombeaux haben in Frankreich Tradition, es sind Nachrufe und
Ravel widmete jeden Satz des Tombeau de Couperin einem gefallenen Kriegskameraden. Mit schwebender
Grazie und preziöser Eleganz übertrugen die fünf Musiker die vom Komponisten bewusst arrangierte
Unaufdringlichkeit, Fragilität und Noblesse dieses teils pastoralen, teils schlichten Stückes. …
Als seine Aufgabe bezeichnete Jean Fraincaix, “ernste Musik ohne Schwere zu komponieren”. In seinem
“Quintett Nr. 1” erlebten die Zuhörer diese “lächelnde Unbefangenheit des Natürlichen” mit einer
selten zu hörenden Klarheit und Bewusstheit. Mit geradezu tänzerischer Leichtigkeit boten die Bläser
diese Charaktere dar.
Mit geschmeidig aufgelockerten, pointenreichen Tönen in Jacques Iberts “Trois pièces brève” (Drei
kurze Stücke) beendete das Ensemble mit eleganter Virtuosität und vollkommener Harmonie ein
philharmonisches Konzert besonderer Güte. Das Publikum im Konzert- und Bühnenhaus erlebte fünf
hochkarätige Künstler in einem perfektionistischen Zusammenspiel.

06. November 2005

Stadtkirche Wettenberg, Eröffnungskonzert der Wettenberger
Winterkonzerte

Die ‘Gießener Allgemeine Zeitung’ vom 08.11.2005 schreibt: “… Am Sonntag war mit dem von Mitgliedern der
Jungen Deutschen Philharmonie gebildeten
Arirang-Quintett in der evangelischen Kirche Wißmar zum 175-jährigen Jubiläum des Gotteshauses
ein (…) ausgereift spielendes Bläserensemble zu erleben. … Doch war es keineswegs glatte
Perfektion als Selbstzweck, vielmehr stand die sorgfältige und genaue Gestaltungsweise im
Dienst einer vielschichtigen, detailreichen Wiedergabe der Werke. …
(Es) bestachen die geradlinig klare, auf den Punkt gebrachte Interpretation,
die stets wohldosierte Dynamik und der kalkulierte Gebrauch der gestalterischen Mittel.
… Die witzige, geistvolle Art, musikalische Vorbilder mit impressionistischen Mitteln zu
kommentieren und zu karikieren bereitete in der ausgezeichneten Deutung des “Arirang-Quintetts”
ein amüsantes Vergnügen.

Die Musiker spielten (…) sehr virtuos und ausdrucksvoll. … Die brillante Interpretation des
routiniert aufeinander eingehenden Arirang-Quintetts begeisterte die Hörer geradezu und riss sie
zu lang anhaltendem Beifall hin.”

“Das erste Wettenberger Winterkonzert dieser Saison stand ganz im Zeichen hochkarätiger Kammermusik. …

Einen wunderbaren Konzertabend auf sehr hohem [Niveau] boten die Musiker den etwa 200 Zuhörern. Zur
Einstimmung erklang die mit “Nachtmusik” überschriebene Serenade c-Moll KV 388 von Mozart. Hier bestachen
vor allem das homogene Klangbild und die Leichtigkeit der Wiedergabe. In den folgenden “Trois Pièces brèves”
von Jacques Ibert unterhielten die Instrumentalisten ihr Publikum durch geistvollen Witz und Fröhlichkeit,
die Iberts Stücke kennzeichnen. Überraschende musikalische Effekte ließen die Zuhörer schmunzeln. Das bestens
harmonierende Zusammenspiel und der Reichtum an schönen Klangfarben nahmen das Publikum überdies gefangen. …
Andrej Rubstovs “Three Moods” aus dem Jahr 2001 beendeten das Programm. Den drei Stimmungen des Werks wie Leere,
Traurigkeit und Leichtfertigkeit wurde die
Interpretation des Arirang-Quintetts vollends gerecht. Der wohlverdiente Applaus war lang anhaltend …”
(Gießener Anzeiger, 08.11.2005)

30. 10. 2005

Städtische Konzertreihe, Gengenbach

Aus der Badischen Zeitung vom 03.11.2005
“Am Sonntagabend eröffnete Gengenbach seine städtische Konzertreihe und bot in der ausgezeichnet
besuchten Stadthalle am Nollen ein ausgezeichnetes junges Bläserquintett …, alles Mitglieder des
Eliteorchesters “Junge Deutsche Philharmonie”, das herausragende Talente zu Spitzenkräften formt.
Das Arirang-Quintett verband in Gengenbach Gefühl mit Überlegtheit in Verbindung mit einem durchweg
stimmungsvollen Programm aus Wiener Klassik, glutvoller Romantik und Moderne.

Sehr klangschön und spielerisch-heiter das Mozart-Quintett KV 388 in c-Moll.
Das ‘laute’ Horn bestimmte mit seinen Halali-Achteln zwar den ersten Satz,
war jedoch stets in das immer feine Geflecht der bewegten Mozart’schen Melodielinien
eingefügt. Ganz luftig und schmeichelnd dann das Andante, die Führungen wechseln in
der für Mozart typischen Hin-und-her-Bewegung der Melodie, von der Klarinette zum Horn,
von der Flöte zur Oboe. Das Menuett danach ist natürlich viel zu schnell, als dass man
den etwas gespreizten Barocktanz tatsächlich dazu abschreiten könnte, das Fagott tropft
etwas näselnd und fast schon parodistisch weiche, quellende Punkte in das anmutig-hurtige
Geflecht, eine wundervolle, auf leise Art humorvolle und sehr sinnliche Musik.”

24.9. – 29.9. 2005

Marokko-Tournee: Rabat (25.9.), Ifrane (26.9.) und Tanger
(27.9.)
 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung
des Goethe-Instituts Rabat.

 


Vor dem Konzertsaal der Universität von Ifrane.
 

11. September 2005

Schloß Hungen, “Tag des offenen Denkmals”

03. September 2005

Konzertkirche Spangenberg

“Auf ein Experiment ließ man sich am Samstag in der Spangenberger
Stadtkirche ein: Der Chorraum wurde Klang- und Zuhörerraum in einem, so dass man aufs
Intimste mit den Künstlern und der Musik verbunden war.
Das Arirang-Quintett hatte die Begeisterung der Zuhörer bereits nach ein paar Takten
auf seiner Seite. Die fünf Musiker … interpretierten jung, etwas frech und unbekümmert
größtenteils junge Musik unbekanntere Komponisten. Ihre blitzsaubere Intonation und ihr
perfektes Zusammenspiel in immer wieder neuen
Kombinationen umhüllte die Besucher mit feinstem Bläserklang. Ihre Begeisterung, die
Musik mit Tempo, diffizilen Lautstärkenabstufungen und nahtlosen Übergängen darzubieten,
riss die Zuhörer einfach mit. …
Besonders schön die Zwiesprache zwischen Klarinette
und Flöte im dritten Satz, zu der sich die Oboe und nach und nach auch Fagott und Horn
gesellen. …
Da gab es von den Zuhörern nur eines: Begeisterten und dankbaren Applaus für einen
unterhaltsamen Abend.” (Melsunger Allgemeine, 05.09.2005 )

02. September 2005

Rein, Österreich, “Steirisches Kammermusikfestival”

23. Juli 2005

Kloster Zinna, “Sommermusiken Kloster Zinna”

Unter der Überschrift
“Lobende Worte für fünf große Talente – Die Mitglieder des ‘Arirang-Quintetts’ begeisterten diesmal
ihr Publikum in Kloster Zinna” schreibt die ‘Märkische Allgemeine’ vom 26.07.2005:
“‘War das wieder ein herrliches Konzert’, schwärmten die Besucher beim Verlassen der Klosterkirche
zu Kloster Zinna. … Die Besucher hatten mehr als eineinhalb Stunden das Spiel der fünf Musiker
des „Arirang-Quintetts“ genossen. …
Allerdings wollte das Publikum die Musiker nach dem offiziellen
Programm nicht gehen lassen. Zugaberufe drückten das aus, was die Besucher mit ihrem Beifall forderten.
Nach zwei Zugaben entließen die Hörer dann die Künstler mit einem kräftigen Beifall und lobenden Worten.”

19. Juni 2005

Deutsches Edelsteinmuseum, Idar-Oberstein

“Das Arirang-Quintett … bot im Hof des Deutschen Edelsteinmuseums einen Querschnitt typischer
Bläsermusik der letzten drei Jahrhunderte.
Eröffnet wurde die Konzertstunde mit dem Beethoven-Zeitgenossen Franz Danzi. Das Quintett in g-moll
op. 56/2 ließ gleich die Extraklasse dieser jungen Musiker … hören: harmonisches, auf feinste
Nuancen abgestimmtes Zusammenspiel von hoher Virtuosität. …
Ganz in ihrem Element und voll jugendlichem Elan spielte das Arirang-Quintett “Five easy Dances”
von Denes Agay, witzige Apercus, zum Teil gängige Tanztypen parodierend. Ob nun in edlen Kantilenen
von Flöte und Oboe, der ganz samtenen Klarinette, der beeindruckenden Fagottistin oder dem unvergleichlich
differenziert sich perfekt einfügenden Horn.”

2005

Internationaler Kammermusikwettbewerb in Osaka, Japan


Beim Kammermusikwettbewerb in Osaka wird das arirang-Quintett mit der Silbermedaille geehrt.


Das arirang-Quintett bei seinem preisgekrönten Wettbewerbsbeitrag in Osaka.